Anarchie

Re: Anarchie

Beitragvon Vegan33 » Fr 12. Apr 2013, 13:02

@stine

Die Gemeinde wird durch Vertrauen zusammengehalten, d.h. ein schwaches Mitglied ist 'hoffentlich' nicht selbsternannt und lügt. Und wer zuerst kommt mahlt zuerst in Sachen Wohnung, ja. Anarchie gehört daher vielmehr zur Philosophie als zur Politik, weil Eigentum, Werte und Pädagogik hinterfragt werden.
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Re: Anarchie

Beitragvon stine » Fr 12. Apr 2013, 14:41

Sie werden nicht hinterfragt, sondern abgelehnt. Das ist ein großer Unterschied.

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Re: Anarchie

Beitragvon provinzler » Fr 12. Apr 2013, 15:45

stine hat geschrieben: Ich will das auch gar nicht schlecht reden, aber so getrieben, wird die Arbeitslosigkeit ohne Universitätsabschluss zur 100%igen Sicherheit.

Das glaube ich im Facharbeiterbereich/Handwerksbereich nun wieder grade nicht, denn da sind in erster Linie Fähigkeiten gefragt, die man am besten bei der Arbeit selbst lernt, und durch den Abiturwahn verdienen diese Leute mangels Konkurrenz mittlerweile teils auch ein Schweinegeld. Kenne einen Chemiefacharbeiter Mitte 30, der lacht sich über die Gehälter gleichaltriger Akademiker einfach nur schlapp. Sein höchster Abschluss ist der qualifizierte Hauptschulabschluss. Selbst wenn er aufhören würde, Nacht-, Feiertags- und Wochenendszuschläge gezielt mitzunehmen (teils ja auch steuerfrei), würde er nicht weniger verdienen als ein Gymnasiallehrer gleichen Alters, netto wohlgemerkt. Und von dem was Handwerker in Wirklichkeit so verdienen (also inkl. Schwarzarbeit und den üblichen vier Monaten "Stempelgeld" im Jahr) träumen die meisten Akademiker nur (Ärzte mit eigener Praxis und IT-Spezialisten mal außen vor).
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Re: Anarchie

Beitragvon mat-in » Mo 15. Apr 2013, 16:47

ujmp hat geschrieben:
mat-in hat geschrieben:Da lauert aber ein erhebliches Problem. Wenn Leute nur ein Bein haben sieht jeder ein, das es mit dem Tretrollerfahren zu mindest nicht ganz einfach ist (inklusive der betroffenen Person). Wenn die Leute dum sind (ja, so dum das sie es mit nur einem m schreiben), dann fällt daß für die Umgebung nicht in die gleiche Kategorie und der Person selbst ist das meist nicht mal bewußt...

Sozialpädagogen machen teilweise nichts anderes, also sich um solche Fälle zu kümmern. Man könnte sie teilweise als "Sozialprothesen" bezeichnen.[..] Spätestens seit dieser Aktion tat er mir nur noch leid.
Ja, mir tun solche Leute auch leid, die können ja genau so wenig was dafür "vom Standard abzuweichen" (ich sage bewußt nicht "Norm", weil das so klingt als wäre es etwas, das man zu erreichen / erfüllen hat), wie Leute mit offensichtlich(er)en Körperlichen Einschränkungen. Leider ist das aber in den Köpfen der meisten Mitmenschen nicht so präsent. Wer eine Legasthenie hat muß sich dann ggf. von seinen (wegen der eigenen Legasthenie früher als nötig aus der Schule ausgeschiedenen) Eltern sagen lassen, daß er dumm und faul ist und bekommt Hiebe statt Therapie und Förderung.
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Re: Anarchie

Beitragvon Vegan33 » Di 16. Apr 2013, 14:18

mat-in hat geschrieben:Wer eine Legasthenie hat muß sich dann ggf. von seinen (wegen der eigenen Legasthenie früher als nötig aus der Schule ausgeschiedenen) Eltern sagen lassen, daß er dumm und faul ist und bekommt Hiebe statt Therapie und Förderung.


:nosmile:

Und hieran erkennt man die Notwendigkeit einer bedingungslos versorgenden Gemeinde ohne Vorschriften im Sinne von Leistungspflicht usw., das schwierigste wäre einfach Vertrauen in den Nächsten zu haben und nicht ausgenutzt zu werden. Würde es jedoch funktionieren, und es heißt bewusst 'würde' in einer philosophischen Diskussion wie dieser, dann wäre der Legastheniker in der Lage ohne Rechtfertigung zu sagen die Schule schafft er nicht. In einer Gesellschaft wo Bewertung seitens der Lehrer und Erwartung seitens der Eltern auf eine Zukunft vorbereiten in der es nur um Leistung erbringen geht ist es bald kein Wunder mehr wenn keiner etwas aus sich machen möchte bzw. kann. Kindergarten und Betreuungsstätten fördern? Keineswegs, die Mutterzeit verlängern und das Betreuungsgeld erhöhen, die Bezugsperson ans Kind und nicht die fremde Erzieherin.
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Re: Anarchie

Beitragvon provinzler » Di 16. Apr 2013, 18:29

mat-in hat geschrieben: Wer eine Legasthenie hat muß sich dann ggf. von seinen (wegen der eigenen Legasthenie früher als nötig aus der Schule ausgeschiedenen) Eltern sagen lassen, daß er dumm und faul ist und bekommt Hiebe statt Therapie und Förderung.

Legasthenie wie Dyskalkulie sind in den allermeisten Fällen eine Lehrschwäche, keine Lernschwäche, eine billige Ausrede für das Versagen des Lehrplanvollzugs. Natürlich gibt es einen kleinen Prozentsatz der Bevölkerung, der aufgrund insgesamt mangelnder Intelligenz, selbst mit dem Gebrauch der Grundrechenarten und dem Lesen und Verstehen einfacher Texte wohl immer überfordert sein wird. Für den allergrößten Teil der Bevölkerung ist das aber erlernbar. Leider krieg ich die Gesichter der Lehrer nie zu Gesicht, wenn die ärztlich zertifizierten Dyskalkulisten auf einmal im Matheunterricht im vordersten Leistungsviertel mitmischen. Ob die dann wohl reflektieren, ob sie was falsch machen?
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Re: Anarchie

Beitragvon Nanna » Mi 17. Apr 2013, 01:15

Naja, so pauschal stimmt's halt nicht. Es sind schon Lernschwächen und ein Lehrer muss mehr Arbeit investieren, um ein Dyskalkuliekind auf dasselbe Niveau zu kriegen, was aber nicht unmöglich ist. Es gibt auch Unterrichtsmethoden, mit denen man Dyskalkulie von vornherein recht gut abfangen kann. In der Grundschuldidaktik hat sich seit deiner Zeit schon wieder einiges getan und ja, generell sollte durchaus mehr ausgesiebt werden, was den Lehrberuf angeht. Meines Erachtens gehören nur die Besten eines Jahrgangs in diesen Beruf, nicht diejenigen, denen nichts besseres eingefallen ist.

Mir ist allerdings nicht klar, was das noch mit Anarchie zu tun hat.
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Re: Anarchie

Beitragvon ujmp » Mi 17. Apr 2013, 06:43

Nanna hat geschrieben:Mir ist allerdings nicht klar, was das noch mit Anarchie zu tun hat.

Vermutlich wird Leistungsdruck mit Machtdruck gleichgesetzt. Da ist ja bissel was dran.
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Re: Anarchie

Beitragvon provinzler » Mi 17. Apr 2013, 10:05

Nanna hat geschrieben:Naja, so pauschal stimmt's halt nicht. Es sind schon Lernschwächen und ein Lehrer muss mehr Arbeit investieren, um ein Dyskalkuliekind auf dasselbe Niveau zu kriegen, was aber nicht unmöglich ist. Es gibt auch Unterrichtsmethoden, mit denen man Dyskalkulie von vornherein recht gut abfangen kann. In der Grundschuldidaktik hat sich seit deiner Zeit schon wieder einiges getan und ja, generell sollte durchaus mehr ausgesiebt werden, was den Lehrberuf angeht. Meines Erachtens gehören nur die Besten eines Jahrgangs in diesen Beruf, nicht diejenigen, denen nichts besseres eingefallen ist.

Dann muss ich wohl intuitiv die richtige Methodik erwischt haben :lachtot:. Wobei ich überzeugt bin, dass ich mit meinem Stil mit Pauken und Trompeten durch die Lehrprobe fallen würde. Denn merkwürdigerweise wird die Befähung eines Lehrers nicht daran gemessen, ob die Schüler ihn mögen und welche Lernfortschritte sie erzielen, sondern ob andren Lehrern der Unterricht gefällt. Ich frage mich allerdings schon, was schief gelaufen ist, wenn eine amtlich zertifizierte Dyskalkulistin nach grad mal 4 Monaten Nachhilfe (1mal wöchentlich 90min) stabil im 2-er Bereich gelandet ist, nachdem sie erst im Januar das erste Mal am Gymnasium eine Vier in Mathe schrieb. Wie erklärst du dir das? Ich meine, ich bin ja auch kein Hexer, sondern koche auch nur mit Wasser (gibt auch genug Schüler, wos deutlich langsamer vorwärts geht), also woran liegts bitte deiner Meinung nach? Und ich habe im Unterschied zu den Lehrplanvollzugsbeamten keinerlei Ausbildung im Bereich Pädagogik und Didaktik.
Übrigens bestätige ich grad eine These, die ich schon zu Schulzeiten hatte. Nicht jede Lehrkraft eignet sich für jeden Schüler, und zu jedem Zeitpunkt. Ich erreiche bessere Ergebnisse bei älteren Schülern als bei jüngeren, und bei Mädchen bessere als bei Buben. (Und ich habe keine Ahnung warum das so ist).

Mit dem Thema Anarchie hat das allerdings nur noch wenig zu tun (wenn man mal davon absieht, dass an eingen Schulen mehr oder weniger Anarchie herrscht).
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Re: Anarchie

Beitragvon Vegan33 » Mi 17. Apr 2013, 10:42

ujump hat geschrieben:Vermutlich wird Leistungsdruck mit Machtdruck gleichgesetzt.


Genau das.
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Re: Anarchie

Beitragvon stine » Mi 17. Apr 2013, 12:19

provinzler hat geschrieben:Denn merkwürdigerweise wird die Befähung eines Lehrers nicht daran gemessen, ob die Schüler ihn mögen und welche Lernfortschritte sie erzielen, sondern ob andren Lehrern der Unterricht gefällt.
Absolut richtiger Kritikpunkt.
Im Übrigen finde ich auch, dass man heute sehr schnell damit ist, hinter jeder Abweichung eine pathologische Ursache zu vermuten. Langsame Lerner gab es schon immer und auch schon immer gibt es gute Praktiker und gute Theoretiker, was aus sich heraus schon unterschiedliche Lernmethoden verlangt.

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Re: Anarchie

Beitragvon stine » Mi 17. Apr 2013, 13:23

Vegan33 hat geschrieben:
ujump hat geschrieben:Vermutlich wird Leistungsdruck mit Machtdruck gleichgesetzt.


Genau das.
Nein, das glaub ich nicht.
Der Leistungsdruck heute resultiert aus der Tatsache, dass es eng geworden ist. In einer Gesellschaft, in der die Grundbedingungen für alle gleich gut sind, wird die Konkurrenz größer und der einzelne muss, um zu überleben, immer besser werden. Der einzige Ausweg ist die Spezialisierung in einer Nische, die niemand sonst für sich in Anspruch nimmt.
Ansonsten ist der Leistungsdruck, dem wir alle ausgesetzt sind und der an die eigenen Kinder weitergegeben wird, nichts weiter, als die angestrebte Sicherheit das künftige Leben zu überleben.

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Re: Anarchie

Beitragvon Vegan33 » Mi 17. Apr 2013, 16:42

stine hat geschrieben:Ansonsten ist der Leistungsdruck, dem wir alle ausgesetzt sind und der an die eigenen Kinder weitergegeben wird, nichts weiter, als die angestrebte Sicherheit das künftige Leben zu überleben.


'Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.' - Benjamin Franklin

stine hat geschrieben:Der Leistungsdruck heute resultiert aus der Tatsache, dass es eng geworden ist. In einer Gesellschaft, in der die Grundbedingungen für alle gleich gut sind, wird die Konkurrenz größer und der einzelne muss, um zu überleben, immer besser werden.


Die Eltern erwarten, die Lehrer bewerten, es geht um Wettbewerb: es heißt Kapitalismus. Wenn jeder sich steigern soll, warum bist dann ausgerechnet Du gegen den Bildungswahn unserer Gesellschaft, diese Eigenschaft unterstützt das Konzept des Wettbewerb, des Wachstums und des Fortschritts.
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Re: Anarchie

Beitragvon provinzler » Mi 17. Apr 2013, 16:56

Vegan33 hat geschrieben:
Die Eltern erwarten, die Lehrer bewerten, es geht um Wettbewerb: es heißt Kapitalismus. Wenn jeder sich steigern soll, warum bist dann ausgerechnet Du gegen den Bildungswahn unserer Gesellschaft, diese Eigenschaft unterstützt das Konzept des Wettbewerb, des Wachstums und des Fortschritts.


Ich glaube stine meint den Akademisierungswahn. Die Handwerker (Klempner, Maurer, Schreiner, Installateure) brauchen wir auch in unserer Gesellschaft. Diese Berufe erfordern hauptsächlich Fertigkeiten, die man im staatlichen Schulsystem nicht lernt. Und mittlerweile zahlt mancher Lehrherr Nachhilfestunden, damit der Azubi wenigstens überschlagsmäßig ausrechnen kann, wie viel Material noch gebraucht wird. Denn nicht mal das leistet heute teilweise die SChule.
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Re: Anarchie

Beitragvon stine » Mi 17. Apr 2013, 17:54

Vegan33 hat geschrieben:...warum bist dann ausgerechnet Du gegen den Bildungswahn unserer Gesellschaft...
Weil ich nicht mehr mitspielen will?
Und von Steigerung habe ich nichts geschrieben, ich habe auf "Nischen" verwiesen.

:idea: stine
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Re: Anarchie

Beitragvon Vegan33 » Mi 17. Apr 2013, 19:05

@stine

'der einzelne muss, um zu überleben, immer besser werden.'
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Re: Anarchie

Beitragvon ujmp » Mi 17. Apr 2013, 20:19

stine hat geschrieben:
Vegan33 hat geschrieben:
ujump hat geschrieben:Vermutlich wird Leistungsdruck mit Machtdruck gleichgesetzt.


Genau das.
Nein, das glaub ich nicht.
Der Leistungsdruck heute resultiert aus der Tatsache, dass es eng geworden ist. In einer Gesellschaft, in der die Grundbedingungen für alle gleich gut sind, wird die Konkurrenz größer und der einzelne muss, um zu überleben, immer besser werden. Der einzige Ausweg ist die Spezialisierung in einer Nische, die niemand sonst für sich in Anspruch nimmt.
Ansonsten ist der Leistungsdruck, dem wir alle ausgesetzt sind und der an die eigenen Kinder weitergegeben wird, nichts weiter, als die angestrebte Sicherheit das künftige Leben zu überleben.

Leistungsdruck bedeutet m.E. erstmal nur, dass es Wettberwerb gibt und dass man in diesem Wettbewerb gut sein muss, um erfolgreich zu sein. Dagegen haben naturgemäß zuerst diejenigen etwas, die nicht gut sind - warum auch immer. Wenn man es zuende denkt, kommt dann raus, dass die untere Hälfte der oberen Hälfte ihre Sicht der Dinge auferlegen möchte.
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Re: Anarchie

Beitragvon Vegan33 » Do 18. Apr 2013, 06:24

ujump hat geschrieben:Wenn man es zuende denkt, kommt dann raus, dass die untere Hälfte der oberen Hälfte ihre Sicht der Dinge auferlegen möchte.


Von wegen konsequent zu Ende zu gedacht, die Antwort lautet dass die untere Hälfte sich nicht abgegrenzt fühlen möchte. Der Wettbewerb entscheidet wer am Ende durch Leistung besser ist und so etwas kann es nicht geben, nur weil jemand nicht leistet ist dieser längst nicht schlechter.

@stine

Du meinst wir müssten besser werden, also warum nicht via Bildungswahn?
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Re: Anarchie

Beitragvon stine » Do 18. Apr 2013, 06:32

Ich meinte, dass der Mainstream derzeit auf immer bessere Bildung setzt und betrachte dabei aber schon das obere Drittel. Deswegen frage ich mich, wohin soll die Reise noch gehen? Ist es Sinn der Sache, dass sich dort künftig alle wieder treffen?
Und was dann?
Vielmehr gilt es zukünftig sich zu spezialisieren, auf Facharbeitertum setzen, sich unternehmerisch einbringen und wieder mehr auf praktische Lösungen setzen.
Und auf das untere Drittel bezogen: Ja, freilich, jeder muss sich anstrengen, nicht nur die, die ohnehin schon gut sind. Und wenn über "bessere Bildung" debattiert wird, dann kann nur diese Ebene gemeint sein.

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Re: Anarchie

Beitragvon ujmp » Do 18. Apr 2013, 07:15

Vegan33 hat geschrieben:Der Wettbewerb entscheidet wer am Ende durch Leistung besser ist und so etwas kann es nicht geben, nur weil jemand nicht leistet ist dieser längst nicht schlechter.

Wenn du nichts leisten willst, kannst du von denen, die etwas leisten können und wollen auch nicht verlangen, dass sie dir Geschenke machen.
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