Hat Jesus je existiert

Re: Hat Jesus je existiert

Beitragvon emporda » Do 9. Aug 2007, 06:24

Pilatus hat geschrieben:Mit der Gleichrangigkeit haben Sie natürlich recht, doch wenn sich zwei Dinge widersprechen (wie etwa "du sollst nicht töten" und die Steinigung) dann wähle ich persönlich klar den Weg, den Jesus genommen hätte. Er hat ja laut der biblischen Überlieferung Leute vor der Steinigung gerettet.

Zirkuläre Logik die Bibel mit der Bibel zu beweisen. Das kann Ratzinger auch, der sagt Jesus hat es gegeben, über ihn wurde in der Bibel geschrieben
Harry Potter lebt, der Struwelpeter hatte leider einen Autounfall und Hansel und Gretel machen gerade Urlaub auf Mallorca. Über sie wurde geschrieben, das ist doch für jeden denkenden Menschen Beweis genug.

Pilatus hat geschrieben:Die vier Evangelien sind alle nachweislich im ersten Jahrhundert entstanden. Die Evangelien nach Markus, Lukas und Matthäus entstanden etwa 50-70 Jahre nach Jesu Tod und kommen von zwei verschiedenen, heute leider nicht mehr erhaltenen, schriftlichen Quellen die auf etwa 20-30 Jahre nach Jesu Tod datierbar sind. Keiner der Verfasser kannte demnach Jesus persönlich. Die Bibel ist eine Sammlung aller nichtapokryphen Schriften.

Nachweise gibt es nicht, dazu bräuchte man Originale. Es gibt nur Kopien, Kopien von Kopien und Kopien die Kopien von Kopien sind. Behauptungen wie die oben sind willkürlich und durch nichts zu beweisen. Nicht umsonst hat die Kirche damals alles verbrennen lassen, was gerade nicht passte. Die Schreibstuben waren die Kopiergeräte des Geschäftslebens. Damit die Monate und Jahre lange Arbeit der Kopiersklaven einen finanziellen Sinn ergab, erfand man Briefe von längst toten Christen, Aposteln und Schüler von Aposteln und aus dem anonymen Geschreibsel wurde ein teures Zeitdokument, das viel Bischöfe als Kopie anforderten. Manche der damaligen Zeitgrössen waren geradezu berühmt als Fälscher und Erfinder solcher Unterlagern.

Clemens von Alexandria aus dieser fraglichen Zeit schreibt im 1958 gefundenem Brief an einen Theophil „Ist es ein Wunder, dass es im Christentum so viele unechte Evangelien gibt, wenn die Wahrheit vorsätzlich und nachweislich unter dem Verbrechen des Meineids bestritten werden soll“.

Die 1897 n.C. und 1904 n.C in Ägypten gefunden Oxyrhynchus-Papyri waren erst nach dem Fund von Nag Hammadi von 1945 n.C. mit 52 Texten in Koptisch als Teile des Thomasevangeliums erkennbar, das etwa um 340 n.C geschrieben wurde, dem Hieronymus nicht bekannt war und heute noch Theologen durch ihren Inhalt beunruhigt. Ihren Abschluss fand die Kanonisierung mit dem 39. Osterfestbrief des Athanasius von Alexandrien (298 - 373 n.C.), in dem alle Bücher des Neuen Testaments als kanonisch aufgeführt werden.

Pilatus hat geschrieben:Ein absoluter Blick ist nicht möglich und auch nicht nötig, wie Sie richtig sagen. Doch die Jahre lassen sich etwa zurückrechnen, dabei gibt es aber immer eine Schwankungsbreite von einem oder zwei Jahrzehnten - das genügt jedoch um eine Übersicht darüber zu bekommen.
Wieso soll das genügen, bitte Gründe. Um den B als Schüler von A auszugeben zu können, muss ich wissen wann beide gelebt haben und das B jünger als A ist - sonst fällt mein Schindel sofort auf.

Pilatus hat geschrieben:Schriftliche und mündliche Überlieferungen .
Behauptungen wie diese sind willkürlich, es sollte doch noch Kopien davon geben. Eine vorschristliche Beschreibung Jerusalems ergibt durch die aufgezählte Mauerlänge zwischen den Toren eine Fläche von 48 km² anstelle der realen 6 Hektar, selbst für Schreibkundige war das Einmaleins kein übliches Wissen. Was soll man mit solchen Beschreibungen als Dokument bitte machen, wenn nicht in den Mülleimer. Nur so etwas konnte damals niemand nachprüfen, Google-Earth war gerade ausser Betrieb

Pilatus hat geschrieben:Das wurde nicht dem Zufall überlassen. Vielleicht sollten Sie sich etwas mehr über das Thema informieren. Es gibt genau definierte Regeln, nach dem die Schriften des Kanon ausgewählt wurden.
Natürlich ist es nicht SICHER ob es die Apostel gegeben hat. Es ist auch nicht SICHER, dass es Gaius Iulius Caesar je gegeben hat, haben Sie ihn je getroffen? Ich jedenfalls nicht. Trotzdem ist es lächerlich, seine Existenz zu leugnen. .

Das ist gar nicht lächerlich, wo sind obige Regeln und wieso haben über Caesar Hunderte Autoren unabhängig voneinander geschrieben. Bei einer gemäß dem Vatikan immens wichtigem Zeitgescheihen hat keiner von Hunderten schreibender Zeitgenossen auch nur ein Wort darüber verloren. Und das soll nicht verdächtig sein und den Versuch belegen, etwas nicht Existentes in das historische Zeitgeschehen hineinzuzwingen

Nur wer blind dran glaubt, für den ist natürlich auch sicher Hasen sind Wiederkäuer, Fledermäuse sind Vögel, Vögel und Insekten haben 4 Füße, Schlangen fressen Erde, Kamele haben keine gespaltenen Hufe, wenn bei der Zeugung farbig gestreifte Stäbe in der Tränke liegen werden gemischt farbige Tiere geboren und Pi=3.0
Gläubige können in ihrem Wahn nicht darauf verzichten positive Bibelstellen zu picken und andere, die als Beweis des Gegenteils reichen, zu ignorieren. So lässt sich kein historischer Fakt beweisen sondern nur die eigenen geistigen Scheuklappen
Danke an arcalexx
http://danielle-movie.com/forums/archiv ... t-482.html
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Beitragvon arcalexx » Do 9. Aug 2007, 06:47

Hier

http://danielle-movie.com/forums/archiv ... t-118.html

ist eine Übersicht über die Arbeit eines Kulturhistorikers Lord Raglan, der die typischen Eigenschaften eines antiken (fiktiven) Helden zusammengestellt hat (22 an der Zahl). Und - siehe da - je nachdem wie eng man die Eigenschaften interpretiert, kommt Jesus an 3 - 5 Stelle, in direkter Nachbarschaft zu Ödipus, Herakles und Dyonisos. Ne bessere Quelle hab ich auf Anhieb nicht gefunden (is ja gerade auch frühmorgens und ich muss zur Arbeit...) :oops2:
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Re: Hat Jesus je existiert

Beitragvon Pilatus » Do 9. Aug 2007, 09:11

Pilatus hat geschrieben:Mit der Gleichrangigkeit haben Sie natürlich recht, doch wenn sich zwei Dinge widersprechen (wie etwa "du sollst nicht töten" und die Steinigung) dann wähle ich persönlich klar den Weg, den Jesus genommen hätte. Er hat ja laut der biblischen Überlieferung Leute vor der Steinigung gerettet.
emporda hat geschrieben:Zirkuläre Logik die Bibel mit der Bibel zu beweisen. Das kann Ratzinger auch, der sagt Jesus hat es gegeben, über ihn wurde in der Bibel geschrieben
Harry Potter lebt, der Struwelpeter hatte leider einen Autounfall und Hansel und Gretel machen gerade Urlaub auf Mallorca. Über sie wurde geschrieben, das ist doch für jeden denkenden Menschen Beweis genug.
Ich frage mich, warum ausgerechnet das Christentum immer ihr Feindbild bei den Religionen ist. Das ist ja nicht nur hier, sondern auch in anderen Themen so.
Die Bibel ist nicht immer hunderprozentig schlüssig, da gebe ich Ihnen recht. Vielleicht ist das so, weil das Christentum vom Judentum abstammt, das ja schon mehrere tausend Jahre alt ist? Die biblischen Texte stammen logischerweise aus dieser Zeit. Mir ist klar, dass nicht jeder seine Gesinnung darauf basieren kann und will. Weshalb sind Menschen, die es trotzdem tun, aus Ihrer Sicht irr?

emporda hat geschrieben:Manche der damaligen Zeitgrössen waren geradezu berühmt als Fälscher und Erfinder solcher Unterlagern.
Sie widersprechen sich ja selbst! Ihre andauernde Nörglerei an den Anfängen des Christentums macht Sie geradezu blind. Ist nicht die Gegenwart wichtiger als die Vergangenheit? Sie können gerne beginnen, an der Gegenwart herumzunörgeln: Die Kirche, größte soziale Organisation der Welt, bewegt mehr freiwillige Helfer als sonstwer... Ich könnte hier noch lange weiterschreiben, das ist aber nicht im Sinne der Diskussion.

emporda hat geschrieben:Clemens von Alexandria aus dieser fraglichen Zeit schreibt im 1958 gefundenem Brief an einen Theophil „Ist es ein Wunder, dass es im Christentum so viele unechte Evangelien gibt, wenn die Wahrheit vorsätzlich und nachweislich unter dem Verbrechen des Meineids bestritten werden soll“.
Clemens von Alexandria wurde laut Wikipedia schon etwa 1750 aus dem Heiligenkalender gestrichen.

emporda hat geschrieben:Die 1897 n.C. und 1904 n.C in Ägypten gefunden Oxyrhynchus-Papyri waren erst nach dem Fund von Nag Hammadi von 1945 n.C. mit 52 Texten in Koptisch als Teile des Thomasevangeliums erkennbar, das etwa um 340 n.C geschrieben wurde, dem Hieronymus nicht bekannt war und heute noch Theologen durch ihren Inhalt beunruhigt. Ihren Abschluss fand die Kanonisierung mit dem 39. Osterfestbrief des Athanasius von Alexandrien (298 - 373 n.C.), in dem alle Bücher des Neuen Testaments als kanonisch aufgeführt werden.
Den endgültigen Abschluss fand die Kanonisierung erst mit dem Konzil von Trient. Danke.

emporda hat geschrieben:Wieso soll das genügen, bitte Gründe. Um den B als Schüler von A auszugeben zu können, muss ich wissen wann beide gelebt haben und das B jünger als A ist - sonst fällt mein Schindel sofort auf.
Die mir bekannten Lehrer haben nicht schon zwischen ihrem 10. und 20. Lebensjahr mit ihrer Lehrtätigkeit begonnen.

emporda hat geschrieben:Behauptungen wie diese sind willkürlich, es sollte doch noch Kopien davon geben. Eine vorschristliche Beschreibung Jerusalems ergibt durch die aufgezählte Mauerlänge zwischen den Toren eine Fläche von 48 km² anstelle der realen 6 Hektar, selbst für Schreibkundige war das Einmaleins kein übliches Wissen. Was soll man mit solchen Beschreibungen als Dokument bitte machen, wenn nicht in den Mülleimer. Nur so etwas konnte damals niemand nachprüfen, Google-Earth war gerade ausser Betrieb
Die Bibel wurde nicht von irgendwelchen erbsenzählenden Historikern geschrieben, sondern von von Gott inspirierten Menschen für Menschen. Für die Mehrzahl der Gläubigen heute und damals ist es egal, ob die aufgezählte Mauerlänge größer oder kleiner war.

emporda hat geschrieben:Das ist gar nicht lächerlich, wo sind obige Regeln und wieso haben über Caesar Hunderte Autoren unabhängig voneinander geschrieben. Bei einer gemäß dem Vatikan immens wichtigem Zeitgescheihen hat keiner von Hunderten schreibender Zeitgenossen auch nur ein Wort darüber verloren. Und das soll nicht verdächtig sein und den Versuch belegen, etwas nicht Existentes in das historische Zeitgeschehen hineinzuzwingen
Vielleicht weil Caesar direkten und sofortigen Einfluss auf seine Umgebung genommen hat? Jesus hat nicht Hunderttausende in eine Schlacht geführt, sondern er hat hunderte in jahrelanger Arbeit geheilt. Der Einfluss der Christen war ja nicht von Anfang an so groß. Es liegt auf der Hand, dass die damaligen (leider so raren) Historiker nur Geschichten über die für sie wichtigen Geschehnisse (Schlachten, Thronbesteigungen etc.) schrieben. Der Einfluss der Christen nahm ja erst ab etwa 100 n.Chr. deutlich zu.

emporda hat geschrieben:Gläubige können in ihrem Wahn [blabla..sabber]
SIE sind im Wahn, wie mir scheint.
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Beitragvon Klaus » Do 9. Aug 2007, 09:26

@Pilatus, hier ist niemand im Wahn Das ist ein Mod-Hinweis.
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Re: Hat Jesus je existiert

Beitragvon emporda » Do 9. Aug 2007, 15:46

Pilatus hat geschrieben:Ich frage mich, warum ausgerechnet das Christentum immer ihr Feindbild bei den Religionen ist. Das ist ja nicht nur hier, sondern auch in anderen Themen so.

Ich habe im Industriebau mehrere Jahre in islamischen Ländern verbracht wie Saudi Arabien, Marokko, Nigeria, Libyen, Tunesien usw. Der Koran und Islam ist mir ein Greuel, die Auswirkungen aufs tägliche Leben waren schlimm genug zumal das tägliche Leben absolut nichts mit dem Islam zu tun hat.
Ich habe einmal 450 Pakistanis von heute auf morgen entlassen, die wollten auf einer Baustelle Gebetsräume, Räume für die rituelle Reinigung usw. Wenn mir ein Europäer erzählt, er hat den Koran verstanden, für mich sind das Blinde die von der Farbe reden.
Pilatus hat geschrieben:Sie widersprechen sich ja selbst! Ihre andauernde Nörglerei an den Anfängen des Christentums macht Sie geradezu blind.

Wieso, was hat das Fragen nach Fakten mit Nörgeln zu tun, es sei denn man will Querdenker ruhig stellen
Aber klar doch, wer nicht im Heiligenkalender steht, der hat alle Rechte verwirkt irgend eine Aussage zu machen. Wenn eine Aussage ihre Motive offenlegt, dann ist es diese. Von wann stammt der Heiligenkalender, wann hat der Mann geschrieben – dazwischen liegen 1500 Jahre. Oder kann der Pabst in der Zeit rückwirkend agieren, das schaffen nur modenre TV-Serien
Von Anfang an gab es immer mehrere Wahrheiten und viel Betrug. Neben den vier Evangelien der Vulgata gab es etwa 200 andere Evangelien, die Schriften der Apologeten bis ins 200 Jahrhundert erwähnen kein einziges. Nach neuer kirchlicher Lehre enstanden die vier Evangelien in der Zeit 80 – 120 n.C. Clemens von Alexandria (150 - 215 n.C.) schreibt im 1958 gefundenem Brief an einen Theophil „Ist es ein Wunder, dass es im Christentum so viele unechte Evangelien gibt, wenn die Wahrheit vorsätzlich und nachweislich unter dem Verbrechen des Meineids bestritten werden soll“. Clement berichtet Markus habe in Alexandria ein erweitertes Evangelium verfasst, das in der Bibliothek von Alexandria aufbewahrt werde. Er weist darauf hin, dass die Worte „nackter Mann mit nacktem Mann“ und die anderen Dinge, von denen Theodorus schrieb, da nicht vorhanden seien. Die Schrumpfung des Markus-Evangeliums wird mit Zensur erklärt. So verurteilt etwa Paulus die verbreitete gleichgeschlechtliche Begierde zwischen Männern (Röm 1,27).

Pilatus hat geschrieben:Den endgültigen Abschluss fand die Kanonisierung erst mit dem Konzil von Trient. .

Marcion (85 – 160 n.C.) sichtet die christlichen Texte und reduziert sie auf einen Bestand, welcher als ein Vorläufer des biblischen Kanons mit den Paulusbriefe ein gereinigtes Evangelium enthält. Mit weniger bekannten Texten, Mythen und viel Aberglauben ohne Kenntnisse in Naturwissenschaft wird aber weiterhin drauf los phantasiert. Hasen sind Wiederkäuer, Fledermäuse sind Vögel, Vögel und Insekten haben 4 Füße, Schlangen fressen Erde, Kamele haben keine gespaltenen Hufe, wenn bei der Zeugung farbig gestreifte Stäbe in der Tränke liegen werden gemischt farbige Tiere geboren, die Zahl Pi=3,0 usw. Die älteste erhaltene Liste der kanonischen Bücher enthält der so genannte Muratorische Kanon von etwa 170 - 200 n.C. Die Kanonisierung endet mit dem 39. Osterfestbrief des Athanasius von Alexandrien (298 - 373 n.C.), in dem die Bücher des Neuen Testaments aufgeführt werden. Nachdem die Apokryphen von Luther in die deutschsprachige Bibel aufgenommen wurden, musste der Vatikan Schadenbegrenzung betreiben und hat sie nach 1300 Jahren Wartezeit für kanonisch erklärt, man wollt ja nicht als Blödel dastehen
Pilatus hat geschrieben:Die Bibel wurde nicht von irgendwelchen erbsenzählenden Historikern geschrieben, sondern von von Gott inspirierten Menschen für Menschen. .
Das haben schon viele behauptet ohne je einen Beweis zu liefern. Beim Diktieren des Bibeltextes in über 42 verschiedenen Versionen hat sich der etwa 431 n.C. erfundene Heilige Geist als Volltrottel erwiesen, bei so vielen Irrtümern würde er aus jedem Job rausfliegen
Wenn das Euer Gott ist, ach Du liebe Schei....
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Beitragvon HF******* » Do 9. Aug 2007, 16:01

Herr Pilatus, es wäre vielleicht hilfreich, wenn Sie vielleicht einfach Ihre tatsächliche Ambition für die Unterstützung des Christentums verdeutlichen könnten. Geht es um das Christentum als Bollwerk gegen den Islam?
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Beitragvon emporda » So 12. Aug 2007, 09:12

HFRudolph hat geschrieben:Herr Pilatus, es wäre vielleicht hilfreich....

Denn sehen wir wohl nicht wieder.
Seine Begründung die altertümlichen Schriften von jemanden enthielten nur ungültige Aussage, weil er vor einigen Hundert Jahren aus dem Heiligenkalender gestrichen wurde, die war geradezu klassisch hirnrissig
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Re: Hat Jesus je existiert

Beitragvon Pilatus » Mo 13. Aug 2007, 11:14

emporda hat geschrieben:Ich habe im Industriebau mehrere Jahre in islamischen Ländern verbracht wie Saudi Arabien, Marokko, Nigeria, Libyen, Tunesien usw. Der Koran und Islam ist mir ein Greuel, die Auswirkungen aufs tägliche Leben waren schlimm genug zumal das tägliche Leben absolut nichts mit dem Islam zu tun hat.
Ich habe einmal 450 Pakistanis von heute auf morgen entlassen, die wollten auf einer Baustelle Gebetsräume, Räume für die rituelle Reinigung usw. Wenn mir ein Europäer erzählt, er hat den Koran verstanden, für mich sind das Blinde die von der Farbe reden.
In Ihrer Anti-Religion Einstellung merken Sie offensichtlich nicht mehr, wie unglaublich gefühlskalt Sie reagieren. Vielleicht sollten Sie überdenken, was es für die 450 Pakistani bedeutet hat, von heute auf morgen arbeitslos zu werden. Nicht ohne Grund entwickeln diese einen Hass auf alles Westliche, wenn der Westen (in diesem Falle so vorzüglich vertreten von Ihnen) ihre Bedürfnisse weder versteht noch toleriert.


emporda hat geschrieben:Aber klar doch, wer nicht im Heiligenkalender steht, der hat alle Rechte verwirkt irgend eine Aussage zu machen. Wenn eine Aussage ihre Motive offenlegt, dann ist es diese. Von wann stammt der Heiligenkalender, wann hat der Mann geschrieben – dazwischen liegen 1500 Jahre. Oder kann der Pabst in der Zeit rückwirkend agieren, das schaffen nur modenre TV-Serien
Von Anfang an gab es immer mehrere Wahrheiten und viel Betrug. Neben den vier Evangelien der Vulgata gab es etwa 200 andere Evangelien, die Schriften der Apologeten bis ins 200 Jahrhundert erwähnen kein einziges.
Eben weil sie apokryptisch waren. Es gibt genaue Regeln, nach denen die apokryptischen Texte herausgefiltert werden können. Dazu gehört etwa die Verbindung zu einem Apostel oder etwa, dass sie für alle Christen gleich gültig sind, dass sie wahrheitsgetreu sind und nicht wirr herum phantasieren, dass sie nicht im kompletten Widerspruch zu den anderen, als nichtapokryptisch eingestuften Texten stehen etc, etc.


emporda hat geschrieben:So verurteilt etwa Paulus die verbreitete gleichgeschlechtliche Begierde zwischen Männern (Röm 1,27).
Wohl auch zu Recht, oder etwa nicht?


Pilatus hat geschrieben:Den endgültigen Abschluss fand die Kanonisierung erst mit dem Konzil von Trient.
emporda hat geschrieben:Die Kanonisierung endet mit dem 39. Osterfestbrief des Athanasius von Alexandrien (298 - 373 n.C.), in dem die Bücher des Neuen Testaments aufgeführt werden. Nachdem die Apokryphen von Luther in die deutschsprachige Bibel aufgenommen wurden, musste der Vatikan Schadenbegrenzung betreiben und hat sie nach 1300 Jahren Wartezeit für kanonisch erklärt, man wollt ja nicht als Blödel dastehen
Damit stimmen Sie mir ja zu.


emporda hat geschrieben:Beim Diktieren des Bibeltextes in über 42 verschiedenen Versionen hat sich der etwa 431 n.C. erfundene Heilige Geist als Volltrottel erwiesen, [...]
Der Heilige Geist wird schon im alten Testament von Mose erwähnt.
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Beitragvon HF******* » Mo 13. Aug 2007, 13:59

Herr Pilatus, Sie reden um den heißen Brei herum.
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Beitragvon [C]Arrowman » Mo 13. Aug 2007, 16:20

Nicht ohne Grund entwickeln diese einen Hass auf alles Westliche, wenn der Westen (in diesem Falle so vorzüglich vertreten von Ihnen) ihre Bedürfnisse weder versteht noch toleriert.


tolleranz heist nicht kopf in den Sabd stecken und nach dem scheißegal wqas die da machen Prinzip verfahren, sondern kritisch etwas beurteilen und in für beide Seiten zumutbaren Grenzen zulassen. Ich halte es für durchaus zumutbar das Menschen ihre Seelenheit während ihrer Freizeit fröhnen und ebenso Einrichtungen selbst bezahlen.
Müsste ich als Atheist es tolerieren wenn plötzlich die Belgeschaft beschließt ein wöchentliches Abendmahl zu zelebrieren, auf kosten des Unternehmen das finannziel dafür aufkommen soll? Wohl kaum. Sie werden mir sicher zustimmen, das Arbeitszeit wohl von Arbeit kommt und nicht von beten.

Wohl auch zu Recht, oder etwa nicht?

Warum haben sie so Freude sich in Beziehungen fremder Menschen einzumischen? Ich mein sie kennen die Leute nicht mal!

Die Bibel wurde nicht von irgendwelchen erbsenzählenden Historikern geschrieben, sondern von von Gott inspirierten Menschen für Menschen.


Kurt Cobaine Sänger und Gitarrist der Rockgruppe Nirvana, soll seine Texte im Drogenrausch geschrieben haben, trotzdem war er der Rockstar der 90er und seine Musik hat den Rock von heute den Weg bereitet,. WArum ich das Schreibe? Weil Kurt Cobaine lertztendlich nutr ein Junkie mit Talent war.
Ich weiß ja nicht wie sich von Gott inspiriert anfühlt, aber dann doch wohl auch als eine Art Rausch.
-> Die Leute die Bibeltexte schreiben waren geistig nicht zurechnungsfähig als sie es taten. Eben deshalb sollte man deren Texte nicht ernst nehmen. Wenn ich mir lang genug einrede ich sein von Gott berufen glaube ich das auch.

Allerdings denke ich das die Auswahl an Texte wohl eher nach politischen Aspekten als nach Gottgefälligkeit geschah. Die Autoren waren wohl die Vorgänger ganz anderer Hetzer die im Mittelalter in der Inquisition und heute auf dem Papstsessel platznehmen.

Was mich an der Kirche und glauben am allgemeinen abstoßend finde ist der Missionierungsdrang, der zu allerlei Gewaltakten geführt hat, und zum anderen (was heute der Fall ist) dass hochrangige Gläubige kompetenzen zugesprochen werde die se nicht haben können. Warum spricht der Papst über Kondome und Sex, obwohl er da wohl kaum Erfahrung aus erster Hand haben dürfte.

Schlimmer noch, wenn Gläubige meinen Politik machen zu müssen, wie in Mxico vor ein paar Monaten, wo ein Bischof Politiker exkommunizieren wollte die für ein Abtreibungsgesetz stimmen wollten. Hier in D. hätte das wohl kaum auswirkungen, als das dem Bischof nochmal das Prinzip der Trennung von Staat und kirche erklärt hätte. In einem erzkatholischen Land wäre das für die Betroffenen politischer Selbstmord. Und was macht der Papst? Er setzt noch einen drauf und nimmt den Bischof in Schutz!!! Ich häte kotzen können als ich das gehört habe, wie die RKK gesellschaftliche Erungenschaften mit Füßen tritt.
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Re: Hat Jesus je existiert

Beitragvon emporda » Mo 13. Aug 2007, 18:50

Pilatus hat geschrieben:Der Heilige Geist wird schon im alten Testament von Mose erwähnt.

Wohl kaum, den gibt es nur im NT

Bei Moses ist immer nur vom Geist Gottes, vom Geist des Pharao, von Geisterbeschwörung, dem Geist der Weisheit, dem Geist der Eifersucht usw. die Rede, insgesamt an 23 Stellen.

Den Heiligen Geist in Trinität gibt es dort nicht, aber genau der hat gemäß Papst Pius den Schreiber den Bibeltext in die Feder diktiert.
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Beitragvon HF******* » Mo 13. Aug 2007, 19:05

@emporda: Die Katholiken sind nicht die Einzigen, die die Bibel auslegen.
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Beitragvon emporda » Di 14. Aug 2007, 03:07

HFRudolph hat geschrieben:@emporda: Die Katholiken sind nicht die Einzigen, die die Bibel auslegen.

Richtig, nur sie haben sie gemacht

Für das was in einem Roman steht, ist nicht einer der vielen Literaturkritiker verantwortlich, sondern nur der Autor.
Allerdings kannte man damals keine Autorennennung, jeder Text war anonym. Die Amtskirche hat sich nachträglich zum Verwalter von Texten aufgeschwungen, die sie gefunden hat und für ihre Politik brauchbar waren. Waren sie es nicht, wurde der Text verbrannt und in späteren Jahren wegen möglicher weiterer Abschriften auf den Index der verbotenen Schriften gesetzt sowie dessen Besitz mit dem Tode bestraft - auch eine Form christlicher Nächstenliebe

Pilatus hat geschrieben:Damit stimmen Sie mir ja zu.

Sie sind immer sehr leichtfertig mit Argumenten, fragt man nach dann heißt es - ach, habe ich nicht gelesen. So wird man nie in den Heiligenkalender aufgenommen-

Wo also sind die Regeln und Vorschriften der Kanonisierung, nach denen Athanasius vorgegangen sein soll und auf die Sie immer abheben. Denn er hat schließlich den gesamten Inhalt der Vulgate festgelegt. Daran ist nichts mehr verändert worden, bis Luther es getan hat und der Vatikan es ebenfalls machen musste, um sich nicht zu blamieren wie bereits vorher mehrfach mit seinen sehr fehlerhaften Ausgaben. Oder war die Regel gar - man kann alles behaupten solange man nicht als Lügner erwischt wird
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Beitragvon Pilatus » Di 14. Aug 2007, 11:28

Dr. Joerg Sieger hat geschrieben:Kriterien für die Unterscheidung der Schriften waren für die frühe Kirche demnach

* einmal die Apostolizität, also die unmittelbare Tradition, die in der jeweiligen Schrift zum Ausdruck kam. Hier geht es also nicht so sehr um das historische Faktum, dass der jeweilige Text tatsächlich von einem Apostel verfasst worden war. Es ging vielmehr um eine Unterscheidung des Glaubens im Dienst der Bewahrung der Tradition. Apostolisch kann auch etwas sein, wenn es nicht von den Aposteln selbst stammte. Um eine nur apostolische Verfasserschaft ging es bei diesem Kriterium also nicht. Es ging um seinen apostolischen Rang.
* Weitere Kriterien waren die Katholizität der Schrift, also die allgemeine Anerkennung als heiliger Schrift,
* und die Inspiration, die Überzeugung also, dass in dieser Schrift Gottes Wort zum Tragen kam.


Ausschnitt aus: http://www.joerg-sieger.de/einleit/nt/07kan/nt97.htm - übrigens 5. Verknüpfung auf Google.
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Beitragvon emporda » Di 14. Aug 2007, 11:46

Pilatus hat geschrieben:Ausschnitt aus: http://www.joerg-sieger.de/einleit/nt/07kan/nt97.htm -

Der ganze Vorgang der Kanonisierung ist lediglich im Glauben zu erfassen.
Das ist der letzte Punkt von Joerg Sieger

Also gibt es überhaupt kein klar definiertes Kriterium, man muss daran glauben und das mach jeder anders. Woher soll A nun wissen, das der Glaube von B falsch und ausgerechnet der von E richtig ist - wenn doch nichts geschrieben steht, damals noch nicht einmal die Bibel. Das steht im eindeutigem Widerspruch zu ihrer Aussage,

Pilatus hat geschrieben: Es gibt genau definierte Regeln, nach dem die Schriften des Kanon ausgewählt wurden.


Entweder ist ihr Aussage falsch, oder sie bringen die Regeln des Athanasius - die allerdings noch kein Mensch je gesehen oder gefunden hat. Aber wenn man fest daran glaubt, vielleicht will der Heilige Geist mal wieder diktieren.
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Beitragvon peter_pansen » Mi 15. Aug 2007, 14:16

Die folgende Doku beschreibt ganz gut was für Kriterien an Evangelium gestellt wurden um in den Bibelkanon zu kommen.


Das ist der erste link für den ersten teil von "the lost gospels"
Die restlichen teile sind auf google video oder youtube zu finden.


http://video.google.de/videoplay?docid= ... &plindex=5

In der Doku wird erzählt warum gerade die vier Evangelien -Markus, Lukas, Johannes und Matthäus- und nicht die Evangelien von z.B. Thomas, Phillip, Petrus, Maria Magdalena in der Bibel gelandet sind.

Eine zweite doku die ich empfehle ist "The lost tomb of jesus". Die ist auch sehr interessant und handelt von der suche nach jesuses grab. Auch wenn die beiden nach platter verschwörungstheorie klingen á la Davinci code. Haben die nichts damit am hut.

GUt the lost tomb of jesus wirkt zwar an einigen stellen gestellt, mag aber auch daran liegen, dass der regisseur von Titanic für das filmchen verantwortlich ist und nicht etwa BBC.

Beide filme entweder googleln oder youtuben.
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Beitragvon emporda » Mi 15. Aug 2007, 17:20

peter_pansen hat geschrieben:In der Doku wird erzählt warum gerade die vier Evangelien -Markus, Lukas, Johannes und Matthäus- und nicht die Evangelien von z.B. Thomas, Phillip, Petrus, Maria Magdalena in der Bibel gelandet sind..

Das war nicht die Frage, warum nach 1700 Jahren jemand spekuliert, was jemand damals bewogen haben könnte dies und jenes für die Bibel auszuwählen und warum nicht das andere. Das jemand per Video aus dem NT vorliest, das hat mit Geschichte und historischen Dokumenten nichts zu tun, sondern ist fatale zirkläre Logik. Auf ASTRA und HOTBIRD gibt es an die 30 solche Kanäle, das wir der Glaube von Evangelisten verbraten - allein es ohne Ton zu sehen erzeugt Übelkeit.

Pilatus hat behauptet zu Auswahl des Kanon hat es ganz bestimmte Regeln gegeben. Da Athanasius nachweislich mit seinem 39. Osterbrief etwa um 350 n.C. den Kanon der Bibel gebildet hat, muss ihm also dieses Kriterium bekannt gewesen sein. Ich habe Pilatus nur gebeten seiner Behauptung Fakten folgen zu lassen - wo ist das Kriterium des Athanasius ?

Es ist eine fatale Eigenschaft des Internets, jeder gut gemachte Scheiß wird von vielen als authentisch angesehen ohne zu fragen woher die Information kommt, wer sie bringt und was er damit bezwecken will.
Zuletzt geändert von emporda am Mi 15. Aug 2007, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Schoham » Mi 15. Aug 2007, 18:03

Ich fände die Frage sinnvoller:

Existieren/ leben heute Menschen an deren Wesen man eine Familienähnlichkeit
zu dem Mann Jesus erkennen kann?

Die man als Seine Nachfolger bezeichnen könnte?

Benutze ich den Namen Jesus um damit andere Menschen zu unterdrücken
oder ihnen zu helfen?

Er hatte keinen Tempel/Kirche und verlangte nie Geld für Sein Dienen...
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Beitragvon Klaus » Mi 15. Aug 2007, 18:33

wir können das ja auch alles homöopathisch aufstricken, vllt findet jemand ein Atom Urin von Jesus, wenn es ihn denn gegeben hat. Klar doch, vielleicht fragen wir die Bene Gesserith, wer der direkte Nachfolger von dem Kerl ist, die führen Zuchtbücher über soetwas.
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Beitragvon Schoham » Mi 15. Aug 2007, 19:03

Klaus hat geschrieben:wir können das ja auch alles homöopathisch aufstricken, vllt findet jemand ein Atom Urin von Jesus, wenn es ihn denn gegeben hat.


In der Homöopatie ist durch das viele Verdünnen der Stoff nicht mehr ersichtlich/erkennbar.
Der Geist des Menschen der nicht aus Materie besteht ist auch nicht wissenschaftlich zu erfassen.

Nur der Körper - Hilfsmittel - der den Geist/Wesen/Charakter -
also die Seele des Menschen sichtbar erscheinen lässt,
ist nachweisbar.

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Schoham
 
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