München

Re: München

Beitragvon Maude » Di 15. Dez 2009, 07:53

da der 4. Donnerstag im Monat ausgerechnet der 24. ist, findet der Gottlosenstammtisch diesmal schon am 21. Dezember statt.
Casa Mia, Implerstraße, wie immer :santagrin:

wie gesagt, alle Gleichgesinnten sind herzlich willkommen. :bier:
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Re: München

Beitragvon stine » Di 15. Dez 2009, 08:21

Wieso?
Das versteh ich jetzt nicht.
Gerade Weihnachten sollte doch für einen Atheisten kein Hindernis sein. :santagrin:

LG stine
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Re: München

Beitragvon Maude » Di 15. Dez 2009, 08:43

hallo Stine

für mich wäre das kein Problem, aber da Atheisten ja tolerant sind, gestehen sie ihren Familienangehörigen eine gewisse Tradition zu :santagrin:
für mich hat der 24. eine viel größere Bedeutung, meine Tochter hat an diesem Tag Geburtstag
ist das nicht ein perfektes Timing :up:

Grüße Maude
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Re: München

Beitragvon 1von6,5Milliarden » Di 15. Dez 2009, 10:31

stine hat geschrieben:Wieso?
Das versteh ich jetzt nicht.
Gerade Weihnachten sollte doch für einen Atheisten kein Hindernis sein.
Höh?
Wärest du eine gute Gläubige, wüsstest du, dass Weihnachten erst am 25. ist :santagrin:
Was Kommerz und Werbung so alles aus der schützenswerten, abendländisch-christlichen Tradition so machen.
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Re: München

Beitragvon stine » Di 15. Dez 2009, 12:33

Maude hat geschrieben:...meine Tochter hat an diesem Tag Geburtstag
ist das nicht ein perfektes Timing :up:

Bild Weihnachten mal anders...
Glückwunsche an deine Tochter!

1von6,5Milliarden hat geschrieben:Wärest du eine gute Gläubige...
Ja, das sehe ich auch so!

Liebe Grüße
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Re: München

Beitragvon adahgia » Di 28. Dez 2010, 15:51

Also ich denke wir Münchner Brights sind am besten bei der Regionalgruppe München der Giordano-Brunostiftung aufgehoben.
Zeit: Dienstag, 11. Januar 2011 · 19:00 - 22:00
Ort: Rhaetenhaus, Luisenstr. 27, München
Regionalgruppe München der Giordano-Bruno-Stiftung

Interessierte sind herzlich willkommen:
http://www.facebook.com/gbs.muc#!/event.php?eid=124041087659876
bei http://www.facebook.com/gbs.muc

und http://gbs-muc.de/
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Re: München

Beitragvon Nanna » Di 28. Dez 2010, 16:01

Danke für den Hinweis und die freundliche Einladung, adahgia!

Nichtsdestotrotz bitte ich aber darum, jedem Münchner Bright die Entscheidung zu überlassen, wo er oder sie sich am besten aufgehoben fühlt. Nicht alle Brights fühlen sich weltanschaulich notwendigerweise von der GBS repräsentiert.
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Re: München

Beitragvon adahgia » Do 30. Dez 2010, 22:33

na klar,

ich habe halt bis jetzt keinen stammtisch der "brights" in münchen gefunden und deshalb schrieb ich was ich mir dazu denke, mehr auch nicht... die trennung und zerstückelung all der diversen ungläubigen/konfessionslosen erschwert unsere politischen schritte. das versucht zumindest http://www.korso-deutschland.de/ unter einen hut zu bringen.

was mißfällt an gbs? würde mich interessieren.

die gbs hat die deutschsprachigen brights untr ihre fittiche genommen und Dr. Mynga Futrell, Publizistin, Co-Direktorin der „Brights“ ist gbs-mitglied.

liebe grüsse, http://www.facebook.com/pages/Die-Brights-deutschsprachig/158023197543715
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Re: München

Beitragvon Nanna » Fr 31. Dez 2010, 00:54

adahgia hat geschrieben:na klar,

ich habe halt bis jetzt keinen stammtisch der "brights" in münchen gefunden und deshalb schrieb ich was ich mir dazu denke, mehr auch nicht... die trennung und zerstückelung all der diversen ungläubigen/konfessionslosen erschwert unsere politischen schritte. das versucht zumindest http://www.korso-deutschland.de/ unter einen hut zu bringen.

Ich mache dir keinen schwerwiegenden Vorwurf, sonst hätte ich mich nicht für den Hinweis bedankt; und deine Meinung ist außerdem herzlich willkommen, ganz im Ernst. Das Brightsforum steht allen naturalistischen Personen und Gruppen jederzeit dafür offen, auf ihre Veranstaltungen hinzuweisen und ich hoffe, dass der ein oder andere davon auch profitiert!

Ich teile auch deine Einschätzung, was die Folgen der Zersplitterung für die politische Schlagkraft der Konfessionslosen angeht. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass die Konfessionslosen/Ungläubigen/Naturalisten kein gemeinsames Projekt oder Ziel haben. Das einzige Ziel, auf das sich die Gottlosen weitestgehend einigen können, ist die Macht der Kirche zu brechen und mehr Laizismus in Deutschland herbeizuführen, was aber alles daran krankt, dass dieses Ziel destruktiv angelegt ist und die Unterstützerschaft viel zu klein ist und politisch im Abseits rangiert. Die Szene wird darüberhinaus von ein paar selbstfixierten Persönlichkeiten mit wenig Integrationskraft angeführt und ist intern äußerst heterogen und vielfach hyperkritisch eingestellt, was die Allianzenbildung erschwert. An Dogmatismus übertreffen viele Gottlose durchaus den Durchschnittsreligiösen und von diesen Eiferern sitzen eine ganze Reihe auch in der GBS oder sind mit ihr verbunden. Auch KORSO hat daran nichts geändert und wird daran kurz- und mittelfristig nichts ändern, weil die aktive säkuläre Szene in Deutschland nie größer als ein paar Tausend Leute war und ist, ganz gleich welch beeindruckende Zahlen von Gottvergessenheit und Kirchenaustritten die Forschungsgruppe Weltanschauung da im einzelnen ermittelt.
Ich bin für mich mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass es das Beste ist, die Zersplitterung der Szene hinzunehmen und die Wege der Vernetzung der Realität anzupassen, anstatt andauernd zu versuchen, die Szene krampfhaft an nichtzuerfüllende Zielvorgaben anzupassen. Wenn schon politische Parteien mit Mitgliederschwund zu kämpfen haben, wird dieser Trend bei den Gottlosen sowieso noch dreimal deutlicher ausfallen. Sinnvoller ist es dagegen, dem wachsenden Individualismus in der Gesellschaft Rechnung zu tragen und zu versuchen, ihn über lose Netzwerke zu bündeln - etwa, indem man Menschen die Gelegenheit gibt, sich als Brights zu registrieren, ohne das gleich an Mitgliedschaften, regelmäßige Zusammenkünfte und ein Vereins- oder Parteiprogramm zu binden. Für Partikularfragen kann man dann aus dem Netzwerk die Sympathisanten in der jeweiligen Einzelfrage fischen. Deshalb ist mir das Organisationsprinzip der Brights auch viel sympathischer als die klassischen Organisationsformen der säkulären Organisationen - einfach deshalb, weil sie nicht richtig funktionieren, klingende Namen hin und her.

adahgia hat geschrieben:was mißfällt an gbs? würde mich interessieren.

die gbs hat die deutschsprachigen brights untr ihre fittiche genommen und Dr. Mynga Futrell, Publizistin, Co-Direktorin der „Brights“ ist gbs-mitglied.

Genau diese Fehlinterpretation dessen, was die Brights sind, missfällt. In diesem Satz sind gleich zwei Falschinformationen (und nebenbei gesagt, bei allem Respekt und wenn es auch sicher nicht böse gemeint war, auch Anmaßungen) enthalten:

1. Die GBS hat möglicherweise deutschsprachige Brights unter ihre Fittiche genommen, aber ganz sicher nicht DIE deutschsprachigen Brights.
Die Brights sind nach ihrem Selbstverständnis eine Bewegung von Individuen (Brights-Prinzip Nr. 1). Das mag deinem Wunsch nach mehr organisierter Schlagkraft widersprechen, aber bei der Brights-Bewegung geht es eben in erster Linie um die Verbreitung eines Labels und Schaffung einer internetbasierten Rahmenplattform für den Austausch von Naturalisten. Konkrete politische Ziele werden nicht von DEN Brights, sondern von einzelnen Brights oder naturalistischen Gruppierungen wie eben z.B. der GBS verfolgt. Deren Mitglieder mögen alle Brights (nach der Standarddefinition) sein, sich vielleicht sogar selbst so nennen, die GBS repräsentiert deshalb noch lange nicht alle Brights. Denn es gilt: Jeder Bright spricht für sich selbst und NUR für sich selbst (Brights-Prinzipien 4 bis 6).

2. Mynga Futrell ist nicht die Co-Direktorin der Brights, da die Brights keine Direktoren haben. Ich würde sie am ehesten noch als eine der Hauptkoordinatoren bezeichnen. Die Brights haben keine Vorsitzenden, Führer, Direktoren oder irgendeine Form von Hierarchie. Mrs Futrell hat genausoviele Rechte, für die Brightsbewegung zu sprechen, wie ich oder du, nämlich gar keine.

Mir missfallen persönlich auch andere Dinge an der GBS, aber das wäre Thema eines eigenen Threads. Mir geht es hier jedoch nicht um die GBS, sondern darum, dass verstanden wird, was die Brights sind und was nicht und dass unser oberstes Prinzip ist, dass jeder nach seiner Facon selig werden können soll. Individualismus wird bei den Brights groß geschrieben und deshalb reagiere ich etwas allergisch, wenn ich den Eindruck erhalte, dass jemand die Brights - absichtlich oder unabsichtlich - für sich vereinnahmt. Das hat aber weder etwas mit dir persönlich oder mit der GBS zu tun; wenn es jemand vom HVD, von greenpeace oder von der Feuerwehr täte oder wenn du Daniel Dennet wärst, wäre meine Reaktion die gleiche.

Insofern nochmal nachgeholt: Herzlich willkommen bei den Brights!
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Re: München

Beitragvon stine » Fr 31. Dez 2010, 09:02

Vielen Dank, für deine klaren Worte Nanna. Ich sehe das genauso.
Ich denke, würden sich die Brights von der GBS vor deren Karren spannen lassen, hätten sie viel von dem verloren, was sie eigntlich sein wollen.
Nanna hat geschrieben:Das einzige Ziel, auf das sich die Gottlosen weitestgehend einigen können, ist die Macht der Kirche zu brechen und mehr Laizismus in Deutschland herbeizuführen...
Dieses Ziel kann man nicht erreichen, indem man permanent die Kirchen anklagt und den Glauben und die Hoffnung von vielen als Zeichen geistiger Hirngespinnste von Minderbemittelten darstellt, weil man sich damit selbst disqualifiziert.
Die Anklage und das Schlechtreden der Anderen, macht die Ankläger und Schlechtredner selbst nicht besser!

Wer sich mit den Kirchen anlegen möchte, wird es nicht leicht haben, braucht gute Argumente und wird am Ende vielleicht feststellen müssen, dass der Zusammenhalt in den religiösen Gemeinschaften immer dann am stärksten ist, wenn Angriffe von außen abzuwehren sind. Wer die Schäfchen aus dem Schlaf wecken und für sich gewinnen möchte, muss auf Einzelgespräche und das Vorleben im Umfeld setzen, muss aufklären und die Augen öffnen, das ist besser, als militante Großorganisationen zu bilden, die sich öffentlich am Ende nur immer selbst disqualifizieren.

Was ein Bright ist, steht hier ganz gut beschrieben.
Das Verständnis und die gesellschaftliche Anerkennung des naturalistischen Weltbilds, das frei von übernatürlichen und mystischen Elementen ist zu fördern, ist vor allem Erziehungsarbeit, die Eltern bei ihren Kindern leisten müssen.
Die öffentliche Aufmerksamkeit darauf zu richten, dass Personen mit einem solchen Weltbild wichtige gesellschaftliche Entscheidungen mit positiven Aktionen beeinflussen können kann man nur, wenn man sich verständnisvoll und souverän zeigt und nicht den kleinen wilden Wadlbeisser spielt, der am Ende immer nur den Eindruck vermittelt, als kleiner gottloser Sünder gegen Windmühlen zu kämpfen.
Die Gesellschaft dazu zu bewegen, dass sie die vollständige und gleichberechtigte Teilhabe solcher Individuen an der Gesellschaft akzeptiert kann man auch nur, wenn man seine eigene Weltsicht überzeugend einbringen kann, ohne die Weltsicht der anderen als krank oder falsch zu kritisieren.
Man muss langfristig auf Einsicht setzen. Auch wenn das der längere Weg ist, so ist er doch der bessere. Im Zeitalter des Internets sollte sich dieser Weg aber sehr verkürzen lassen.

Außerdem bin ich der Meinung, dass ein Bright nicht permanent das Label "Gottloser" mit sich herumtragen sollte. Ein Bright hat ein naturalistisches Weltbild! Wer sagt, was er nicht hat, macht einen Fehler. Es ist besser zu sagen WAS man hat!
Positiv denken, Jungs! :wink:

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OT

Beitragvon 1von6,5Milliarden » Fr 31. Dez 2010, 09:37

stine hat geschrieben:Die Anklage und das Schlechtreden der Anderen, macht die Ankläger und Schlechtredner selbst nicht besser!
Objektiv nicht, aber subjektiv, und Mensch ist nun mal überweigend ein subjektives Wesen.
Erniedrige ich dich, erhöhe ich mich.

(Ausnahme: besiegte Gegner, erhöhe ich diese, erhöhe ich mich, den Sieger, noch mehr. Zu lesen in Geschichtsbücher.)
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Re: München

Beitragvon adahgia » Sa 30. Apr 2011, 09:47

Danke an alle obigen detailierten Aufklärungen. Ich wedre künftig vorsichtiger formulieren. Keiner soll sich persönlich vereinnahmt fühlen.
Nein danke, ich brauche auch kein Führungspersonal und sehe das auch nicht so bei gbs. Wer selber nachdenkt, hat sowas doch nie gerne, oder?

Jedenfalls gibt es meines ganz persönlichen Individualwissens nach immer noch keinen "Brights Stammtisch" in München.

Bestehende beide Alternativen wären nachwievor:
- Gottlosenstammtisch http://www.bfg-muenchen.de/cms/home/ter ... 1c91a8749d (war neulich gut besucht, hier wird eher diskutiert)
und den
- gbs-stammtisch:http://gbs-muc.de/stammtisch/ (mit Protokoll und Aufgabenverteilungen. gbs möchte v.a. Öffentlichkeitsarbeit und da es gibt mehr als genug Notweniges zu tun und wem das Spass macht, herzlich willkommen!)
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Re: München

Beitragvon Axel » So 22. Mai 2011, 14:14

Da ich demnächst nach München ziehe, bin ich über Hinweise über Stammtische froh, die über 'Gottlosen-Stammtische' hinausgehen. Ich glaube auch nicht an Einhörner, möchte aber nicht allzu viel Energie in einen 'Amonokerismus-Stammtisch' investieren... :mg:
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