Man hört immer: Du als Ungläubiger kommst in die Hölle, ich ins Paradies.
Das Problem des Kriteriums, ob einen ein Gott lieber eine unsausstehliche Persund, nur weil sie unbegründet glaubt, liber sei, als ein Atheist, der ein sehr netter und hilfsbereiter Mensch ist, will ich gar nicht erst diskutieren.
Mir geht es um die Frage:
Was ist das Paradies?
Was macht der Gläubige im Himmel?
Auf einer Wolke sitzen und Harfe spielen? Ich denke die 9. Symphonie von Bach kann eine gute Alternative bieten.
Die ewige Glückseligkeit? Wie soll man von einseitigem Positivismus glücklich werden, das ganz ohne Gegensatz?
Bekommt man dort die Absolute Erkenntnis? Dann könnte man ja sämtliche Freuden am Denken vergessen. Wenn nicht, würde man vermutlich rausfliegen wenn man doch was denkt (siehe Genesis).
Sich über das Leid der Erdenbewohner erfreuen während man zu nichtstun verdammt ist? Was kann schlimmer sein als das?
Wieso gibt es dann sehr irdische vorstellungen von "paradiesischen" Verhältnissen? Könnte man nicht schon auf der Erde zum denkbar Besten Ergebnis kommen?

entstammt einer kindlichen Fantasie, wie sie Menschen in früherer Zeit eben hatten. Damals waren nur Akademiker aufgeklärt und wissend. Heute sind es die meisten Menschen der westlichen Welt. 
- hatte ich das nicht irgendwo schon mal genau so über den Gott der Bibel geschrieben?
Ich meine, über welchen Gott sprechen wir, wenn es nicht der Gott der Bibel ist? Klar, es gibt auch noch andere, aber hierzulande ist doch der Begriff Gott gleichgesetzt mit dem christlichen Gott, nicht?